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Oktober 2014

 

10 Jahre deutsch-vietnamesische Zusammenarbeit im Bereich Altlastenerfassung

 

Die nunmehr 10 Jahre bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Bundesumweltministerium (BMUB) und dem vietnamesischen Ministery of Natural Resources and Environment (MONRE) wurde am 21.10.2014 im Meliã-Hotel in Hanoi mit einem Festakt begangen. Staatssekretär Gunther Adler ehrte Dr. Harald Mark (MSP GmbH, Bochum) und Dr. Michael Zschiesche (UfU e.V., Berlin) für ihren besonderen Einsatz für den Bodenschutz und das Management von Altlasten in Vietnam. In seiner Rede machte Adler deutlich, dass sich das Bundesumweltministerium in Vietnam auch in Zukunft mit seiner Kompetenz in Rechtsfragen engagieren und seine Unterstützung bei Projekten im Bereich Altlasten und Bodenschutz fortsetzen wird. Dabei werden vor allem Maßnahmen gefördert, die Klimaschutz- und Bodenschutzziele miteinander kombinieren, wie z. B. der Anbau von Energiepflanzen auf kontaminierten Standorten.

 

Festakt in Hanoi: von links: Staatssekretär Adler (BMUB), Dr. Mark (MSP GmbH), Dr. Zschiesche (UfU e.V., Vizeumweltminister Dr. Tuyen (MONRE). Botschafterin Frasch (Deutsche Botschaft)Festakt in Hanoi: von links: Staatssekretär Adler (BMUB), Dr. Mark (MSP GmbH), Dr. Zschiesche (UfU e.V., Vizeumweltminister Dr. Tuyen (MONRE). Botschafterin Frasch (Deutsche Botschaft)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


August 2013

Vorankündigung: Seminar "Erfassung von Altlasten" am 05.11.2013

Leitung: Dr. Harald Mark, MSP

Sachverständiger nach § 18 BBodSchG für standortbezogene und flächenhafte Erfassung / historische Erkundung (Bodenschutz und Altlasten, Sachgebiet 1)

 

Die Erfassung ist die Grundlage für alle weiteren Schritte der Altlastenbearbeitung; je gründlicher die Erfassung, desto differenzierter und fundierter die altlastrelevanten Erkenntnisse. Umgekehrt bedeutet dies: Oberflächliches und fehlerhaftes Vorgehen bei der Erfassung kann höchst kostenintensive Folgen haben.

Die Erfassung ist eingebettet in einen rechtlichen Kontext, der in erster Linie durch das Landesbodenschutzgesetz definiert wird. Sie folgt, differenziert in standortbezogene und flächenhafte Erhebungen, methodischen Konzepten, die in langjähriger Praxis erprobt, aber nicht starr, sondern offen und flexibel sind. So ist die Erfassung von altlastverdächtigen Flächen, Altstandorten und Altablagerungen nach wie vor ein brandaktuelles Thema.

Daher bieten wir hierzu ein Seminar mit neuem Konzept an: Die Vorträge behandeln aktuelle Rechtsfragen im Umfeld der Erfassung sowie neue Förderrichtlinien für flächendeckende Erhebungen. Wichtige Erfassungs- Informationsquellen werden ausführlich anhand von Praxisbeispielen vorgestellt. Aktuell in der Diskussion sind PFT-Kontaminationen, die durch den Einsatz von Löschschäumen hervorgerufen worden sind. Dazu werden die Eignung entsprechender Erfassungsquellen erläutert und praktische Erfahrungen bei der Vorgehensweise zur Ermittlung der Schäden vorgestellt.

 

Hinweis

Das Seminar ist eine geeignete Fortbildungsveranstaltung gem. § 8 der Verordnung über Sachverständige und Untersuchungsstellen für Bodenschutz und Altlasten des Landes Nordrhein-Westfalen - SU-BodAV NRW.

 

Themen:

  • Aktuelle Rechtsfragen zum Thema Erfassung (MR’in Silvia Strecker, Umweltministerium NRW)
  • Neue Förderrichtlinien für die Erfassung von Altlasten(Dr. Andrea Hädicke, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Essen)
  • Praxishinweise zur Erfassung altlastrelevanter Sachverhalte in digitalen Luftbildern (Prof. Dr. Jürgen Dodt, Ruhr-Universität Bochum)
  • Luftbildauswertung als Instrument eines effizienten Freiflächenmonitorings (Gerald Stein, Fa. MSP, Bochum)
  • Quellen zur Ermittlung von PFT-Belastungen durch den Einsatz von Löschschäumen (Dr. Harald Mark, Fa. MSP, Bochum)
  • Erfahrungen mit der Erfassung von Kontaminationen durch PFT-haltige Löschschäume im Oberbergischen Kreis (Ulrich Herweg, Oberbergischer Kreis)

 

Ort:

Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft gGmbH
Bildungsstätte Duisburg
Dr.-Detlev-Karsten-
Rohwedder-Str. 70
47228 Duisburg-Rheinhausen

 

Anmeldung:

http://www.bew.de/nocache/bildungsangebote/produkt/152-die-erfassung-von-altlasten.html#tab1

 






August 2012

Recherche über Quellen zur Ermittlung von PFT-Belastungen durch den Einsatz von Löschschäumen


Durch den Einsatz PFT-haltiger Löschschäume sind bereits an verschiedenen Standorten Boden- und Grundwasserbelastungen festgestellt worden. Allerdings sind bei weitem noch nicht alle Schäden bekannt und erfasst. Untersuchungen der Stadt Düsseldorf zeigen, dass insbesondere bei Großbränden ein erhöhtes Risiko von PFT-Verun­reinigungen im Grundwasser gegeben ist. Gleichzeitig wurde bei den Untersuchungen der Stadt Düsseldorf deutlich, dass es bislang nur wenige Erkenntnisse darüber gibt, welche Informationsquellen für eine gezielte Lokalisierung und Charakterisierung der potentiell mit PFT belasteten Standorte in Frage kommen.

 Damit die Umweltschutzbehörden gezielt die in ihrem Zuständigkeitsbereich möglicherweise vorhandenen PFT-Belastungen durch Löschschäume untersuchen können, benötigen sie folgende Basisdaten:

  • Ort des Einsatzes von Löschschäumen (Brände, Löschübungsplätze etc.)
  • Zeitpunkt des Einsatzes von Löschschäumen (korreliert mit ihrer chemischen Zusammensetzung)
  • Menge der eingesetzten Löschschäume

 Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, möglichst zuverlässiges Quellenmaterial in Form von Akten, Berichten, Protokollen etc. zu recherchieren, das den oben genannten Anforderungen gerecht wird und für eine Auswertung durch die zuständige Behörde entsprechend verfügbar ist. Die Ergebnisse werden im Rahmen des BEW-Erfassungsseminars am 26.11.2012 vorgestellt.

 




März 2009

VDI-Nachrichten mit ausführlichem Bericht über die Aktivitäten der MSP in Vietnam

pdf.-Dokument   





März 2009

Workshop "Flächenrecycling" des Bundesumweltministeriums in Hanoi findet großen Zuspruch

Am 10.3.2009 fand in Hanoi eine Fachtagung zum Thema Flächenrecycling statt, die vom Bundesumweltministerium initiiert wurde. Unter den Zuhörern waren zahlreiche Behördenvertreter, die sich über die Praxis der Flächenrevitalisierung in Deutschland informiert haben. Der Workshop wurde von der Parlamentarischen Staatssekretärin Astrid Klug eröffnet.

Das Thema Flächenrecycling spielt auch in Vietnam eine immer bedeutendere Rolle. Aufgrund der staatlich angeordneten Verlagerung von Industriebetrieben aus den Städten in randlich gelegene Industriezonen entstehen in Innenstadtlage vielerorts Brachflächen, die wiederzunutzen sind, um den auch in Vietnam stetig zunehmenden Flächenverbrauch einzuschränken. Hier stellt sich - wie in Deutschland - die Frage nach Altlasten und nach einem wirtschaftlich wie sozial tragfähigen Wiedernutzungkonzept. Aus Deutschland wurden verschiedene Beispiele erfolgreichen Flächenrecyclings vorgestellt. Dr. Harald Mark (MSP) stellte als besonders gelungene Beispiele die Projekte Phoenix West und Phoenix Ost aus Dortmund vor.


 





Januar 2009


Evaluierungs-Workshop zum BMBF-Projekt "Altlastenkataster in Vietnam"


Am 13.1.2009 fand unter Beteiligung von Fachleuten der Vietnamese Environmental Protection Agency (VEPA) in Hanoi eine Evaluierung des Projektes "Altlastenkataster in Vietnam" statt, das nach vierjähriger Laufzeit in diesem Jahr beendet wird. Alle Projektpartner äußerten sich sehr zufrieden über die Ergebnisse.

Im Rahmen des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes wurde in der Provinz Nam Địnhein Altlastenkataster nach "deutschem Vorbild" entwickelt. Die Methodik der Erfassung wurde - nach eingehender Überprüfung der Übertragbarkeit der in Deutschland praktizierten Quellenauswertung - anhand zweier Standorte (Pestizidlager und Textilfabrik) dargestellt. In der Bilanz des Projektes wurden

  • 13 Schulungsveranstaltungen in Nam Định, Hà Nội, Ho Chi Minh-Stadt, Bắc Ninh und Hải Dương durchgegeführt;
  • 5 Leitfäden zur Altlastenbearbeitung erstellt;
  • 3 Studienreisen vietnamesischer Experten nach Deutschland organisiert und betreut.  

Mit der Durchführung des Forschungsprojektes waren das Unabhängige Umweltinstitut für Umweltfragen (UfU e.V.), das Umweltbundesamt und die MSP GmbH beauftragt.








 

 


 

Oktober 2008

Bundesumweltministerium baut Beziehungen zu Vietnam aus

Unter dem Titel "Low-Cost-Sanierungstechnologien - Erfahrungen aus Deutschland" führte das Bundesumweltministerium (BMU) zwischen dem 6.10. und dem 18.10.2008 zwei Workshops in Ho Chi Minh-Stadt und Hanoi durch. Auf beiden Veranstaltungen war die MSP (Dr. Harald Mark) mit Vorträgen zur Erläuterung des Stufenmodells der Altlastenbearbeitung vertreten.




Die deutsche Delegation wurde von Herrn Dr. Wendenburg, Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium, angeführt. Neben den Workshops fanden auch verschiedene Standortbesichtigungen etwa zur Praxis der Abfallbeseitigung (s. Bild) in Nha Trang statt. Die Beziehungen zu den vietnamesischen Umweltbehörden konnten durch zahlreiche Einzelgespräche auf regionaler Ebene (DONRE) und ministerieller Ebene (MONRE) weiter intensiviert und ausgebaut werden. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem MONRE und dem BMU wurde im Hanoier Umweltministerium am 17.10.2008 feierlich verabschiedet.

Teilnehmer der deutschen Delegation waren:

  • Dr. Helge Wendenburg (BMU)
  • Andreas Bieber (BMU)
  • Astrid Maccaferri (BMU)
  • Eckhard Löbel (Alenco Environmental Consult)
  • Dr. Harald Mark (MSP GmbH)
  • Dr. Ingo Müller ((Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie)
  • Prof. Dr. Andreas Schäffer (RWTH Aachen)
  • Michael Zschiesche (UfU e.V.)

 


 

Mai 2008

MSP stellt Altlastenkataster in China vor

Auf Einladung der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH hat Herr Dr. Harald Mark, geschäftsführender Gesellschafter der MSP GmbH, die Methodik der Altlastenerfassung, insbesondere die Erstellung eines Altastenkatasters, im Rahmen eines deutsch-chinesischen Workshops in Guiyang vorgestellt.


Der Workshop fand zwischen dem 28. und 30.5.2008 im Kongresszentrum des Parkhotels Guiyang statt. Hauptthema der Veranstaltung war der Umgang mit Quecksilber-verunreinigten Standorten, die vor allem in der Provinz Guizhou ein massives Umweltproblem darstellen. Erfahrungen in Deutschland mit der systematischen Bearbeitung kontaminierter Standorte - von der Erfassung bis zur Sanierung - wurden seitens der chinesischen Fachleute mit großem Interesse aufgenommen. Es wurde vereinbart, den Erfahrungsaustausch in 2009 fortzusetzen und die Kooperation zwischen China und Deutschland auf dem Gebiet der Altlastenbearbeitung zu intensivieren. 

Teilnehmer der deutschen Delegation waren:

  • Andreas Bieber (Bundesumweltministerium)
  • Prof. Dr. Harald Biester (TU Braunschweig)
  • Martin Bittens (UFZ Halle/Leipzig)
  • Jörg Frauenstein (Umweltbundesamt)
  • Dr. Gernot Huber (LfU Bayern)
  • Dr. Harald Mark (MSP GmbH)
  • Dr. Thorsten Meyer (GRS mbH)
  • Christian Weingran (HIM GmbH)
  • Dr. Andreas Zeddel (LANU Schleswig-Holstein)